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Mecklenburg-Vorpommern 262 Neuinfektionen und vier weitere Tote: Inzidenz steigt

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Rostock (dpa/mv) - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin hoch. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete am Donnerstag 262 weitere nachgewiesene Ansteckungen. Das waren zwar 47 weniger als am Vortag, aber 67 mehr als am Donnerstag der Vorwoche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit auf 87 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche hatte der Wert 69,2 betragen, vor einem Jahr zu Beginn der zweiten Welle lag er um die 30. Doch gibt es den Daten zufolge aktuell weniger Schwerkranke als damals.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden am Donnerstag 76 Covid-Patienten im Krankenhaus behandelt und damit 9 mehr als am Vortag. Auf Intensivstationen lagen 14 Erkrankte, drei weniger als am Mittwoch. Nach vier weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion erhöhte sich im Land die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1243.

Auf der risikogewichteten Corona-Stufenkarte des Landes, in die mehrere Faktoren einfließen, sind weiterhin alle Regionen gelb eingefärbt. Seit Donnerstag gelten mit der Mecklenburgischen Seenplatte auch im letzten Landkreis erweiterte Testpflichten für Menschen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind. Die entsprechenden Regeln der Corona-Landesverordnung greifen, weil der Landkreis an mehreren Tagen in Folge auf der Stufenkarte des Landes gelb war.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz, dem am stärksten gewichteten Faktor, liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert am Donnerstag 2,3. Wird die Marke von 8 überschritten, springt die Ampel in dem Bereich auf gelb.

Die Schutzimpfungen kommen weiterhin nur schleppend voran. Vollständig geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts im Nordosten 64,9 Prozent der Bevölkerung, mindestens einmal geimpft 67 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:211028-99-775971/2

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