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Mecklenburg-Vorpommern 309 Corona-Neuinfektionen und sieben Tote: Inzidenz steigt

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Symbolbild

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Symbolbild)

Rostock (dpa/mv) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern nimmt weiter zu und ist fast dreimal so hoch wie vor einem Jahr. Nach 309 nachgewiesenen neuen Ansteckungen am Mittwoch stieg die Inzidenz auf 83, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche betrug sie 65,4 und am 27. Oktober 2020 lag der Wert bei 31,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz zeigt an, bei wie vielen Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen das Coronavirus nachgewiesen wurde.

Allerdings lagen vor einem Jahr mit 226 Covid-Patienten deutlich mehr als heute im Krankenhaus. Am Mittwoch waren es 67 und vor einer Woche 62. Diesen Unterschied schreiben Experten den Impfungen zu, die vor schweren Verläufen schützten. Auf Intensivstationen wurden am Mittwoch 17 Covid-Patienten behandelt - nach 19 eine Woche zuvor und 26 vor einem Jahr. Sieben Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion kamen am Mittwoch hinzu, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie auf 1239 stieg.

Auf der risikogewichteten Corona-Stufenkarte des Landes, in die mehrere Faktoren einfließen, sind alle Regionen gelb eingefärbt. Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz, dem wichtigsten Faktor, liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert am Mittwoch 1,7.

Vollständig geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts im Nordosten 64,8 Prozent der Bevölkerung, mindestens einmal geimpft 66,9 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:211027-99-760993/2

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