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Mecklenburg-Vorpommern 53-Jähriger in Park auf Rügen niedergestochen: Lebensgefahr

Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blauchlicht im Einsatz. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

Vor einem Supermarkt auf der Insel Rügen wird ein Mann mit einem Messer angegriffen. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr. Dank mehrerer Zeugen kann die Polizei den möglichen Täter schnell fassen.

Bergen (dpa/mv) - Ein 53-jähriger Mann ist in einem Park in Bergen auf Rügen niedergestochen und schwer verletzt worden. Der Polizei zufolge kam der Täter am Samstagnachmittag aus einem Discounter, fing einen Streit an und zog ein Messer aus der Innentasche seiner Jacke. Damit stach er dem 53-Jährigen mehrmals in den Oberkörper. Danach flüchtete er vom Tatort. Das Opfer schleppte sich in den Discounter und brach dort zusammen. Sanitäter brachten den schwer verletzten Mann ins Krankenhaus. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte schwebt der Mann in Lebensgefahr, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte.

Weil mehrere Zeugen den mutmaßlichen Täter kannten, konnten die Einsatzkräfte wenig später einen 33 Jahre alten Mann in seiner Wohnung festnehmen. Am Sonntag wurde der Deutsche einem Haftrichter vorgeführt. Der ordnete Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags an. Der 33-Jährige sitzt nun im Gefängnis.

Zum Hintergrund des Angriffs machten die Behörden zunächst keine Angaben. Opfer und mutmaßlicher Täter seien nicht miteinander verwandt, sagte ein Sprecher dazu. "Die kennen sich, aber befreundet sind sie definitiv nicht."

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