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Mecklenburg-Vorpommern 82 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Rostock (dpa/mv) - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Mecklenburg-Vorpommern auf annähernd konstantem Niveau. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock wurden am Samstag landesweit 82 neue Ansteckungen mit dem Virus registriert. Das waren zwar nur halb so viele wie am Freitag, aber fast ebenso viele wie am Samstag zuvor.

An den Wochenenden gehen die Zahlen regelmäßig zurück. Allerdings tauchen in der aktuellen Statistik 13 Neuinfektionen in Nordwestmecklenburg sowie 14 in Schwerin noch nicht auf, da sie offenbar verspätet gemeldet wurden. Wie die Landeshauptstadt am Abend mitteilte, wird nach zwei neuen Infektionen bei Grundschülern die John-Brinckman-Schule von Montag an bis zum 18. Dezember komplett geschlossen. Alle Beschäftigten der Schule und die Schüler der 1. bis 4. Klasse müssten in eine 14-tägige Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - blieb mit nunmehr 47,3 zum Vortag nahezu unverändert. Sie dürfte angesichts der noch unberücksichtigten 27 Fälle aber etwas höher liegen. Dennoch verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich neben Schleswig-Holstein weiterhin den niedrigsten Wert.

Vier der sechs Landkreise sowie Schwerin weisen allerdings Werte von mehr als 50 auf und gelten somit als Risikogebiete. Der höchste Inzidenzwert im Nordosten wurde erneut für den Kreis Vorpommern-Greifswald mit 74,7 registriert, der niedrigste im Landkreis Rostock mit 14,8.

Den Angaben zufolge stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern auf insgesamt 6689. Etwa 5100 der Betroffenen gelten inzwischen als genesen. Derzeit werden knapp 130 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 32 davon auf Intensivstationen. Ein Patienten starb, so dass seit März landesweit insgesamt 74 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind.

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