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Mecklenburg-Vorpommern A20-Sperrung bei Tribsees: Bau von Entwässerungen

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Tribsees (dpa/mv) - Autofahrer müssen auf der wichtigsten Ost-West-Verbindung in Mecklenburg-Vorpommern - der Autobahn 20 bei Tribsees - wieder zwei Tage Vollsperrung in Kauf nehmen. Wie das Verkehrsministerium in Schwerin am Donnerstag mitteilte, wird die A20 am 13. und 14. Oktober zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tribsees (Vorpommern-Rügen) gesperrt. Der Verkehr soll über zwei Bundesstraßen umgeleitet werden. Anliegergemeinden befürchten - wie schon in der Vergangenheit - enorme Verkehrsbelastungen.

In dieser Zeit sind in sieben Bundesländern Herbstferien, darunter Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die A20 ist die Zufahrt von Westen nach Vorpommern mit den Ostsee-Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom.

Grund für die Sperrung sei der dringend nötige Bau von Entwässerungsleitungen für den neuen Autobahnabschnitt. Auf dem 800 Meter langen Moor-Abschnitt an der Trebel war die A20 im Jahr 2017 auf spektakuläre Weise abgesackt und eingebrochen. Der Verkehr läuft sonst über eine Behelfsbrücke. Seither laufen Bemühungen zum Wiederaufbau. Dieser soll nach bisherigen Planungen rund 180 Millionen Euro kosten und 2023 fertig sein.

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