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Mecklenburg-Vorpommern Affentrio in Neustrelitz ausgebüxt: Pfleger auf der Suche

Zwei Berberaffen (Macaca sylvanus) in einem Tierpark. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

(Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Neustrelitz (dpa/mv) - Wenige Tage vor der Wiedereröffnung des Tiergartens versuchen Tierpfleger in Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) mehrere Berberaffen wieder einzufangen. Die drei jungen Männchen haben die hohen Zäune des sonst vom Publikum begehbaren Geheges überwunden und machen nun Gärten im Umfeld des Tiergartens unsicher, wie ein Polizeisprecher am Sonntag erklärte. Den Affen komme zu Gute, dass die Bäume meist etwas höher sind, als die Zäune. Gefahr drohe jedoch niemandem. "Es gibt keinen Großeinsatz wegen der Affen." Der Tiergarten soll am 8. März wieder öffnen.

Nach Angaben des Tiergartens kommt es immer mal wieder vor, dass sich Männchen im Zuge von Rangkämpfen derart streiten, dass manche Tiere das Weite suchen. In dem Tiergarten lebt ein größeres Affenrudel, in dem es wie in freier Wildbahn häufiger zu Streit komme, wenn die Tiere ihre festen Plätze in der Affengruppe suchten.

Erst im Vorjahr hatte ein anderes Affenmännchen ebenfalls die Zäune überwunden und war geflüchtet. Es konnte aber wieder eingefangen werden und lebt nun ein einem ausbruchsicheren Gehege. Die Tierpfleger seien optimistisch, dass sie das "Fluchttrio" wieder mit Futter anlocken und einfangen können.

© dpa-infocom, dpa:210228-99-631740/2

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