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Mecklenburg-Vorpommern Angeklagter will sich zu tödlicher Messerattacke äußern

Ein Justizbeamter steht im Sitzungssaal im Landgericht. Foto: Marcus Brandt/dpa

(Foto: Marcus Brandt/dpa)

Rostock (dpa/mv) - Der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann vor dem Landgericht Rostock wegen Totschlags in einem Rostocker Obdachlosenheim hat am Donnerstag mit der Verlesung der Anklage begonnen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, er habe Anfang September vergangenen Jahres nach einem Streit 46 Mal auf einen Mitbewohner eingestochen. Der Mann verblutete. Dann habe der Angeklagte an einem Geldautomaten mit der EC-Karte des Opfers 400 Euro abgehoben.

Der 42-Jährige wurde wenige Tage nach der Tat in der Wohnung seiner Tante festgenommen. Nach Angaben des Landgerichts räumte er ihr gegenüber die Tötung des Mitbewohners ein. Zum Prozessbeginn am Donnerstag stellte der Angeklagte in Aussicht, dass er sich im Laufe des Prozesses grundsätzlich äußern werde.

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