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Mecklenburg-Vorpommern Ausländer-Anteil in Mecklenburg-Vorpommern bei fünf Prozent

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Schwerin (dpa/mv) - Der Ausländer-Anteil an der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns ist weiter auf fünf Prozent gestiegen. Ende 2019 lebten im Nordosten 79 640 Menschen ohne deutschen Pass, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch unter Berufung auf das Ausländerzentralregister mitteilte. Das ist der höchste Stand in der Geschichte des Bundeslandes und ein Plus im Vergleich zum Vorjahr um 2395 Personen.

Ende 2018 hatte der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung des Landes 4,8 Prozent betragen. In den Jahren 2002 bis 2010 waren es gleichbleibend 1,8 Prozent gewesen. Seit 2011 steigt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung im Nordosten stetig. Bundesweit wuchs er im vergangenen Jahr von 12,2 auf 12,5 Prozent.

Die meisten Ausländer in Mecklenburg-Vorpommern kommen aus EU-Ländern, darunter 13 825 aus Polen, 4605 aus Rumänien und 2015 aus Bulgarien. Außerdem lebten Ende vergangenen Jahres 12 475 Syrer, 4005 Ukrainer sowie 3865 Russen im Nordosten.

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