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Mecklenburg-Vorpommern Ausländeranteil an Schulen im Land steigt

Bücher und ein Stundenplan liegen auf der Schulbank eines Schülers. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

(Foto: Patrick Pleul/zb/dpa)

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommerns Schulen lernen immer mehr ausländische Kinder. Ihr Anteil steigt seit Jahren und erreichte im vergangenen Jahr 5,5 Prozent, wie aus einem Bericht des Statistischen Landesamtes vom Mittwoch hervorgeht. 2017 hatten 5,2 Prozent aller Schüler nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, im Jahr 2016 waren es den Angaben zufolge 4,6 Prozent, im Jahr 2010 gut 1,8 Prozent. Von den zuletzt rund 150 300 Schülern in MV hatten rund 8000 keinen deutschen Pass.

Während der Ausländeranteil an den Grundschulen im vergangenen Schuljahr mit 6,2 Prozent am höchsten lag, betrug er an den Gymnasien vier Prozent. Die meisten ausländischen Schüler kommen den Angaben zufolge aus Syrien (2756), gefolgt von Polen (1112), Afghanistan (583) und der Ukraine (534). Bundesweit betrug im Schuljahr 2016/17 der Ausländeranteil den Schulen 9,4 Prozent.

Statistischer Bericht

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