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Mecklenburg-Vorpommern Ausnahmen von Lockdown bei Kinder- und Jugendsport und Zoos

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Von dem angekündigten Teil-Lockdown kann in Mecklenburg-Vorpommern der Kinder-und Jugendsport ausgenommen werden. Die Entscheidung darüber werde auf kommunaler Ebene angesichts der dortigen Corona-Infektionszahlen getroffen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Freitagabend in Schwerin nach einer Kabinettssitzung. Betroffen sind demnach Sportarten, die sowohl drinnen als auch draußen von Kindern und Jugendlichen, die maximal 18 Jahre alt sind, ausgeübt werden.

Zoos und Tierparks dürfen laut Schwesig ebenfalls weiterhin öffnen, zumindest die Außenbereiche. Zahlreiche Einrichtungen der Freizeitgestaltung wie Museen, Kinos, Theater und Fitnessstudios müssten hingegen von Montag an bis Ende November schließen.

Stefan Sternberg (SPD), Landrat Ludwigslust-Parchims, ließ zunächst offen, ob Kinder- und Jugendsport in seinem Landkreise weiterhin möglich sei. Ludwigslust-Parchim zählt laut Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mit einem Inzidenzwert von 61,9 zu den sogenannten Corona-Risikogebieten im Bundesland. Sternberg deutete an, dass es beim Kinder- und Jugendsport auch unterschiedliche Handhabungen innerhalb eines Landkreises geben könne.

Vom kommenden Montag an soll es bundesweit bis Ende November einen Teil-Lockdown geben. Hotels dürfen dann keine Touristen empfangen, Gastronomiebetriebe dürfen nur außer Haus verkaufen oder ausliefern. Zudem dürfen etliche Einrichtungen der Freizeitgestaltung nicht öffnen. Damit sollen die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen werden.

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