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Mecklenburg-Vorpommern Bär Otto im Bärenwald Stuer gestorben: Kurz nach Braunbärin

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Stuer (dpa/mv) - Der Bärenwald Stuer (Mecklenburgische Seenplatte) hat mit dem Braunbären Otto einen seiner ältesten Bewohner verloren. "Mit seinen 30 Jahren war Otto schon ein richtiger Greis. In freier Wildbahn erreichen Braunbären nicht so ein hohes Alter", erklärte die Leiterin der Einrichtung, Winnie Rösner, am Mittwoch. Das Tier sei auf natürliche Weise gestorben. Ende Juli war in dem Bärenwald bereits Braunbärin Sindi gestorben.

Den Angaben zufolge war Otto 2006, dem Jahr der Eröffnung des Bärenwaldes, aus einem privaten Gehege in Ostdeutschland mit nicht artgerechten Haltungsbedingungen nach Stuer gebracht worden. Dort habe er dann mit seiner Gefährtin Mascha die zweite Hälfte seines Lebens in einem großen Freigehege zugebracht.

Im Bärenwald leben nun noch zwölf Braunbären. Die Einrichtung war 2006 von der internationalen Tierschutzstiftung Vier Pfoten eröffnet worden, um in Gefangenschaft gehaltenen Bären ein besseres Leben zu ermöglichen. Auf dem 16 Hektar großen Gelände in einem naturbelassenen Wald würden die Tiere einen Lebensraum finden, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspreche, hieß es. Den Park mit seinen weitläufigen Gehegen besuchen pro Jahr bis zu 100.000 Gäste.

Quelle: dpa

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