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Mecklenburg-Vorpommern Baggerarbeiten im Rostocker Seekanal bis Mitte Mai

Der Saugbagger

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa)

Durch Schlick und Sand würden Seekanäle mit der Zeit unpassierbar - wenn nicht permanent ausgebaggert würde. Diese Arbeiten sind gerade in Rostock zu beobachten.

Rostock (dpa/mv) - Im Rostocker Seekanal sind derzeit sogenannte Unterhaltungsbaggerungen im Gange. Sie sollen weitergehende Einschränkungen für die Schifffahrt abwenden und die Tiefe von 14,50 Meter verlässlich wieder herstellen, wie der Chef des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ostsee in Stralsund, Stefan Grammann, sagte. Im Rahmen der turnusmäßigen Verkehrssicherungspeilungen seien insbesondere an den Fahrwasserrändern Sedimenteintreibungen und Schlickablagerungen festgestellt worden, die zu Einschränkungen im Streckenverlauf führen und die Sicherheit für die im Seekanal verkehrenden Schiffe vermindern können. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Mai dauern.

Bereits im ersten Baggerabschnitt zwischen der großen Wendeplatte und dem Ölhafen seien bis Mitte Dezember vergangenen Jahres rund 80 000 Kubikmeter Sediment gebaggert und auf das nahe Spülfeld in der Ostsee vor Markgrafenheide umgelagert worden, sagte Grammann. Nach der planmäßigen Unterbrechung der Arbeiten werde sich der Bagger "Hegemann III" nun von der Wendeplatte bis zu den Molen vorarbeiten.

Wie Grammann weiter sagte, laufen in seinem Amt parallel die Vorbereitungen zur Vertiefung des Rostocker Seekanals. Ende November 2020 hatte der Bundestag die Mittel für die Vertiefung des Kanals von 14,50 auf 16,50 Meter zur Verfügung gestellt. Früheren Angaben zufolge werde mit Kosten von rund 128 Millionen Euro gerechnet.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-210561/2

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