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Mecklenburg-Vorpommern Bahnhofsmission in MV nun in ökumenischer Verantwortung

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Schwerin (dpa/mv) - Um Bahnreisende in Schwerin kümmern sich die Sozialwerke der beiden christlichen Kirchen nun gemeinsam. Wie der Caritasverband für das Erzbistum Hamburg am Mittwoch mitteilte, ist seit Anfang Juli auch das Sozialwerk der katholischen Kirche an Mecklenburg-Vorpommerns einziger Bahnhofsmission beteiligt. Schon 2014 habe es Pläne gegeben, am Schweriner Hauptbahnhof ein ökumenisches Angebot zu schaffen. Doch sei die Mission in der Landeshauptstadt bislang in alleiniger Trägerschaft der evangelischen Diakonie gewesen. "Gemeinsam wird nun der Dienst für Reisende und Gäste am Bahnhof mit den Ehrenamtlichen im ökumenischen Verbund fortgesetzt", heißt es in der Mitteilung.

Besucher der Mission suchten kleine Hilfen, mitunter ein kurzes Gespräch oder einen Stuhl zum Ausruhen und Aufwärmen. Darüber hinaus gewährten die ehrenamtlich tätigen Missionsmitarbeiter Hilfe beim Ein-, Um- und Aussteigen. Häufig suchten aber auch Menschen in der Bahnhofsmission Zuflucht, die am Rande der Gesellschaft stehen und denen dann Hilfen vermittelt würden. Wie es weiter hieß, engagieren sich in der Schweriner Bahnhofsmission derzeit rund 30 Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 80 Jahren. Die Arbeit werde aus Spenden sowie kirchlichen und kommunalen Zuwendungen finanziert. Wegen der Corona-Beschränkungen würden derzeit aber nur beschränkte Öffnungszeiten gelten.

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