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Mecklenburg-Vorpommern Bauarbeiten am Rostocker Seekanal gestartet - bis 2025

Im Seekanal sind Arbeitsschiffe beim Ausbaggern.

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

Rostock (dpa/mv) - Im Rostocker Seekanal haben die Ausbauarbeiten begonnen. Die Vertiefung des Seekanals bei Warnemünde trage entscheidend dazu bei, den Zugang der Hansestadt Rostock zu den Weltmärkten zu sichern und die Stadt als maritimen Standort zu stärken, sagte Daniela Kluckert (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, am Montag. Ziel ist eine Fertigstellung bis Mitte 2025.

Der Kanal, der den Rostocker Hafen mit der Ostsee verbindet, soll auf 16 Kilometer Länge ausgebaggert werden. Ziel ist eine Vertiefung um zwei Meter auf 16,50 Meter, die die Durchfahrt für Schiffe mit einem Tiefgang von 15 Metern erlaubt.

Die Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Verkehr, Claudia Müller (Grüne), sieht eine herausragende Bedeutung des Standorts: "Als Energiehub, über den zukünftig zum Beispiel die Raffinerie in Schwedt hauptsächlich versorgt werden soll, und als Drehscheibe für Zukunftsenergien, spielt der Hafen eine entscheidende Rolle für die Energiesicherheit in Mecklenburg-Vorpommern und gesamt Ostdeutschland." Hierbei pflichtet ihr auch Landeswirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) bei: "Leistungsfähige seewärtige Zufahrten und Hafeninfrastrukturen sind wichtige Entwicklungsvoraussetzungen für die Seeverkehrs- und maritime Wirtschaft."

Laut dem FDP-Bundestagsabgeordneten Hagen Reinhold könnte der Bau auch wesentlich günstiger werden als die 128 Millionen Euro, die im Bundeshaushalt veranschlagt wurden. Die aktuelle Auftragssumme betrage nur 56,5 Millionen Euro, da leistungsstarke Maschinen zum Einsatz kommen, die wegen anderer Großaufträge vor Ort bereits verfügbar seien.

Quelle: dpa

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