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Mecklenburg-Vorpommern Bauland in MV billiger: Entwicklung regional unterschiedlich

Kräne versorgen Bauarbeiter in einem Neubaugebiet mit Baumaterial. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild

(Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Schwerin (dpa/mv) - Baugrundstücke sind in Mecklenburg-Vorpommern wieder günstiger geworden. Für einen Quadratmeter baureifes Land sind im vergangenen Jahr im landesweiten Durchschnitt 52,84 Euro bezahlt worden, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Das war der niedrigste Wert seit 2015, als im Schnitt 49,53 Euro fällig wurden. In den beiden Folgejahren kletterten die Preise: 2016 auf 53,70 Euro und 2017 dann auf 57,76 Euro pro Quadratmeter. Auch die Zahl der baureifen Grundstücke, die verkauft wurden, sank von 2017 zu 2018 von 1910 auf 1739.

Allerdings ist die Preisentwicklung in den Regionen unterschiedlich. So sind die Baulandpreise in Rostock weiter gestiegen, von 133,92 Euro im Jahr 2017 auf 138,27 Euro. In Schwerin hingegen lag der Durchschnittspreis für den Quadratmeter baureifes Land zuletzt bei 120,88 Euro nach 152,14 Euro im Jahr davor. Einen Preisanstieg gab es im Landkreis Nordwestmecklenburg von 63,05 Euro auf 66,79 Euro, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte von 35,26 Euro auf 40,67 Euro und im Landkreis Ludwigslust-Parchim von 31,96 Euro auf 42,54 Euro.

In den anderen Landkreisen, auch in denen an der Küste mit vielen begehrten Ferienorten, sanken die Preise für baureifes Land dem Amt zufolge hingegen: In Vorpommern-Rügen waren 2018 im Schnitt 57,60 Euro fällig (2017: 63,29 Euro), im Landkreis Vorpommern-Greifswald 34,27 Euro (2017: 43,63 Euro), im Landkreis Rostock 44,25 Euro (2017: 49,04 Euro).

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