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Mecklenburg-Vorpommern Baulandpreise in MV leicht gestiegen: Rostock am teuersten

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Schwerin/Wiesbaden (dpa/mv) - Bauland ist in Mecklenburg-Vorpommern wieder etwas teurer geworden. Im vergangenen Jahr wurden im landesweiten Durchschnitt 56,10 Euro für den Quadratmeter baureifen Landes auf den Tisch gelegt, wie aus Daten hervorgeht, die das Statistische Landesamt am Mittwoch in Schwerin veröffentlichte. Das waren 3,26 Euro mehr als 2018, aber 1,66 Euro weniger als 2017. Der bisherige Höchststand bei den Baulandpreisen war 2014 mit 63,85 Euro verzeichnet worden.

Rostock ist in Mecklenburg-Vorpommern das mit Abstand teuerste Pflaster fürs Bauen. Dort kostete der Quadratmeter baureifes Land im vergangenen Jahr im Schnitt 243,46 Euro. Das war fast doppelt so viel wie in Schwerin mit 131,46 Euro. Unter den Landkreisen erwies sich Vorpommern-Rügen mit 64,03 Euro als vergleichsweise kostspielig. Am günstigsten war baureifes Land im benachbarten Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 38,20 Euro je Quadratmeter. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden 43,60 Euro fällig, in Ludwigslust-Parchim 43,67 Euro, im Landkreis Rostock 47,20 Euro und in Nordwestmecklenburg 59,31 Euro.

Bundesweit kletterten die Baulandpreise auf ein Rekordhoch. Im Jahr 2019 waren pro Quadratmeter durchschnittlich 189,51 Euro fällig, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Vor allem in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach Wohnraum gewaltig, doch es fehlt an Bauland. Das treibt die Bodenpreise in die Höhe. Zehn Jahre zuvor war ein Quadratmeter nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Mittwoch im Schnitt noch für rund 122 Euro zu haben. In Mecklenburg-Vorpommern lag der Durchschnittspreis 2009 bei 53,47 Euro. Im vergangenen Jahr lagen dem Bundesamt zufolge drei Bundesländer unter durchschnittlich 60 Euro für Bauland: Thüringen (49,67 Euro), Sachsen-Anhalt (52,19 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (56,10 Euro).

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