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Mecklenburg-Vorpommern Behinderungen wegen Reparatur von Klappbrücke Wolgast

Autos stehen im Stau.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Wolgast (dpa/mv) - Kraftfahrer und Bahnpassagiere müssen auf dem Weg zur Insel Usedom in Wolgast noch bis 24. Mai mit Behinderungen rechnen. Wie das zuständige Landesamt für Straßenbau am Donnerstag mitteilte, sind die Reparaturarbeiten an der Peene-Klappbrücke der Grund dafür. So wird der Straßenverkehr bis zum 24. Mai einspurig geführt, was seit mehreren Wochen im Berufsverkehr schon zu Staus auf der Bundesstraße 111 in beiden Richtungen führt.

In der Nacht vom 18. bis 19. Mai wird die nördliche Zufahrt zur Ostseeinsel komplett gesperrt, so dass alle Fahrzeuge über die einzige andere Zufahrt, die B110 im Süden und die Zecheriner Brücke, fahren müssen. Grund der Vollsperrung ist das Aufbringen eines neuen Dichtungsprofils an den Übergängen.

Die Arbeiten wurden zu Jahresbeginn gestartet und sollen 5,7 Millionen Euro kosten. Sie sollen mit Rücksicht auf den Tourismus über 18 Monate, außerhalb der Haupttourismus- und -verkehrszeiten, laufen. Zu weiteren Vollsperrungen beim Bahn- und Straßenverkehr soll es ab September kommen.

Die Schäden waren bei üblichen Bauwerksprüfungen festgestellt worden und gehen auch auf hohe Beanspruchung zurück. Über die 256 Meter lange Brücke führt die einzige Inselzu- und -abfahrt im Norden sowie die Bahnstrecke von Wolgast nach Peenemünde und Heringsdorf. Im Schnitt rollen täglich 12 500 Autos über die Brücke, wobei dies im Sommer deutlich mehr sind. Eine Umgehungsstraße für Wolgast ist bereits geplant, aber noch nicht fertig.

Quelle: dpa

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