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Mecklenburg-Vorpommern Beweisaufnahme im NSU-Untersuchungsausschuss soll enden

Blick in den Plenarsaal des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Schwerin (dpa/mv) - Mit der Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses am heutigen Tag im Landtag in Schwerin (9.30 Uhr) soll die Beweisaufnahme beendet werden. Der Bericht des Ausschusses soll im Juni im Landtag beraten werden, wie ein Landtagssprecher auf Anfrage mitteilte. Am Freitag soll der Bruder des ermordeten Mehmet Turgut über die Umstände der Ermordung sowie die nachfolgenden Ermittlungen berichten. Die Ausschussmitglieder erhoffen sich von den Vernehmungen vor allem Erkenntnisse zur Arbeitsweise der Sicherheitsbehörden in MV.

Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) hat acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer sowie eine Polizistin in Deutschland getötet. 2011 nahmen sich von dem Kerntrio Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt das Leben, um der drohenden Festnahme zu entgehen. Beate Zschäpe wurde wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. In Mecklenburg-Vorpommern war 2004 in Rostock der Türke Mehmet Turgut erschossen worden.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-313684/2

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