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Mecklenburg-Vorpommern Bilanz: Außerirdische, ungenießbares Essen, Internetprobleme

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Neubrandenburg (dpa/mv) - Ob Hinweise auf die Landung Außerirdischer, Beschwerden über ungenießbares Essen oder Internetprobleme - die Polizei nimmt die verschiedensten Anrufe entgegen. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichen Bilanz der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Mecklenburgische Seenplatte) für das Jahr 2020 hervor.

Auch bei Erziehungsproblemen sei man kontaktiert worden: Ein Vater wollte seinen achtjährigen Sohn demnach von der Polizei abholen lassen, weil dieser nicht von der Spielkonsole weg zu bekommen war.

2020 habe es rund 106 600 Notrufe gegeben. Daraus resultierten knapp 53 700 tatsächliche Einsätze. 2019 waren es rund 110 000 Notrufe und 49 300 Einsätze. Zu den häufigsten Gründen für Einsätze nach Notrufen gehörten Verkehrsunfälle, Gefahrenabwehr und das Prüfen von Beschwerden oder Hinweisen wegen Lärmbelästigung.

Die Leitstelle ist zuständig für die Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte.

In 125 Fällen habe die Polizei Anzeigen wegen des Missbrauchs von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln ausgestellt. Das waren zehn weniger als 2019. Hierbei handele es sich sowohl um Notruf-Streiche oder Meldungen falscher Unfälle und sonstiger angeblicher Gefahren als auch um Fälle von Manipulation von Feuerlöschern oder Rauchmeldern.

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