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Mecklenburg-Vorpommern Blitze setzen zwei Wohnhäuser in Brand: 300 000 Euro Schaden

Ein leuchtendes LED-Blaulicht der Feuerwehr. Foto: Stephan Jansen/dpa/Symbolbild

(Foto: Stephan Jansen/dpa/Symbolbild)

Eine Gewitterfront ist am Mittwoch über den Osten Mecklenburg-Vorpommerns hinweggezogen. Blitze trafen zwei Wohnhäuser, von denen eines nun eine Ruine ist. Die Bewohner blieben unverletzt.

Pleetz/Ducherow (dpa/mv) - Gewitter-Blitze haben am Mittwoch in Pleetz bei Friedland (Mecklenburgische Seenplatte) und in Ducherow (Vorpommern-Greifswald) zwei Wohnhäuser getroffen und in Brand gesetzt. In beiden Fällen blieben die Bewohner unverletzt, wie Polizeisprecher erklärten. Der Gesamtschaden wird auf rund 300 000 Euro geschätzt. Das Haus in Ducherow sei nicht mehr bewohnbar.

In Pleetz traf der Blitz gegen Mittag den Dachstuhl des Wohnhauses. Das Feuer konnte von schnell alarmierten Feuerwehrleuten und Helfern aber zügig gelöscht werden. Die vier Bewohner im Haus seien unverletzt geblieben, sie konnten später wieder zurück in das Haus, das weiter bewohnbar blieb. Der Schaden wurde auf rund 50 000 Euro geschätzt.

In Ducherow schlug ein Blitz kurz danach ebenfalls in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein. Die beiden Bewohner bemerkten dies aber erst, als ihre Nachbarn sie darauf hinwiesen und flüchteten. Sie blieben unverletzt. Hier dauerten die Löscharbeiten deutlich länger und das Haus ist laut Polizei mit einem Schaden von 250 000 Euro nun nicht mehr bewohnbar. Vereinzelt mussten Feuerwehren in beiden Landkreisen ausrücken, um voll gelaufene Keller leer zu pumpen und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Zu nennenswerten Schäden kam es dadurch aber nicht, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:210713-99-363899/4

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