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Mecklenburg-Vorpommern "Böllerattacke" in Barth war wohl gedankenloses Verhalten

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Barth/Neubrandenburg (dpa/mv) - Der Böllerwurf vor einem Haus einer FDP-Politikerin in Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) am Wochenende war laut Polizei nicht politisch motiviert. Nach der Befragung von beteiligten Jugendlichen wurden aus einer Gruppe heraus am Samstag mehrfach Böller an verschiedenen Stellen in Barth geworfen, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg mitteilte.

Darunter sei auch das Haus gewesen, vor dem sich die Politikerin Karoline Preisler und ihre Tochter aufgehalten hätten. Preisler hatte den Vorfall via Twitter öffentlich gemacht, was unter anderem die polizeilichen Ermittlungen nach sich gezogen hatte.

Unabhängig von diesen Ermittlungen seien Böllerwürfe auf Menschen "ausdrücklich keine Dummejungenstreiche", erklärte die Polizei. Daher dauerten die Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts einer versuchten gefährlichen Körperverletzung an. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Das Gebäude ist durch großflächige Losungen als "FDP-Haus" erkennbar.

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