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Mecklenburg-Vorpommern Brände in Rostock: Haftbefehl wird geprüft

Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild

(Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild)

In Rostock hat es nachts mehrfach gebrannt. Mehrere Autos und ein Gartenhaus wurden beschädigt, Mieter kamen mit dem Schrecken davon. Polizisten nahmen einen verdächtigen 25-Jährigen fest.

Rostock (dpa/mv) - Nach mehreren Bränden in der Nacht zu Dienstag in Rostock hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, wurden wohl mindestens drei Feuer in kurzer Zeit gelegt, für die der 25-Jährige verantwortlich sein könnte. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob ein Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung gegen den Rostocker beantragt wird. Darüber müsste das zuständige Amtsgericht spätestens am Mittwoch entscheiden.

Nach bisherigen Ermittlungen wurden innerhalb kurzer Zeit um Mitternacht mehrere Autos in einer Carportanlage sowie ein Gartenhaus und ein weiteres Auto in der Südstadt beschädigt. Der angetrunkene Tatverdächtige, der bereits einschlägig wegen Brandstiftungen bekannt sei, soll an mehreren Brandorten beobachtet worden sein. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Bei dem Feuer in der Carportanlage bestand laut Polizei die Gefahr, dass sich der Brand auf das direkt darüber liegende Wohnhaus ausdehnt. Das habe die Feuerwehr verhindern können, hieß es. Die Flammen und die Hitze hätten aber mehrere Autos und die Hausfassade beschädigt. Das Auto in der Südstadt und das Gartenhaus im Wert von rund 20 000 Euro brannten ganz aus. Das Motiv für die Brandstiftungen sei noch unklar.

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