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Mecklenburg-Vorpommern Brand bei Fischverarbeiter: 400 000 Euro Schaden

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr mit Blaulicht. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

(Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild)

Ein Feuer hat nachts einen hohen Schaden bei einem der größten Fischverarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern angerichtet. Als Ursache wird ein technischer Defekt in der Elektroanlage vermutet.

Sassnitz (dpa/mv) - Ein Schwelbrand in einer Fischverarbeitungshalle in Sassnitz auf der Insel Rügen hat einen Schaden von etwa 400 000 Euro verursacht. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, hatten Mitarbeiter kurz nach Mitternacht Qualm bemerkt und die Feuerwehren alarmiert. Die Kameraden mehrerer Feuerwehren konnten den Brand, der in der Decke des Gebäudes ausgebrochen war, löschen, bevor die Flammen die Produktionshalle insgesamt erfassen oder auf weitere Gebäude übergreifen konnten.

Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei soll das Feuer durch einen technischen Defekt im Deckenbereich der Halle ausgebrochen sein. Ein Sachverständiger prüfte den Fall am Donnerstag und kam zu dem Schluss, dass es ein Problem in der Elektroanlage gegeben haben muss. Hinweise auf ein Fremdverschulden fanden die Beamten nicht. Inwieweit die Produktion durch das Feuer beeinträchtigt wird, dazu machte der Fischverarbeiter zunächst keine Angaben. Nach Angaben der Polizei waren aber keine Produktionsmaschinen direkt vom Feuer betroffen.

Zur Brandzeit waren in der betroffenen Produktionshalle acht Mitarbeiter des Sassnitzer Fischverarbeiters beschäftigt. Sie konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Verletzt wurde niemand. Bei dem betroffenen Unternehmen handelt es sich um einen der größten Fischverarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-210562/5

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