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Mecklenburg-Vorpommern CDU-Mann siegt gegen SPD-Landrätin in Nordwestmecklenburg

Tino Schomann, CDU-Herausforderer bei der Stichwahl zur Landratswahl in Nordwestmecklenburg. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa)

Wismar/Friedland (dpa/mv) - Im Landkreis Nordwestmecklenburg wird es einen Wechsel an der Verwaltungsspitze geben. Bei der Stichwahl am Sonntag siegte der Landwirt Tino Schomann (CDU) deutlich gegen die Amtsinhaberin von der SPD, Kerstin Weiss. Schomann kam auf rund 62 Prozent aller abgegebenen Stimmen. Für Weiss, die seit sieben Jahren im Amt ist, stimmten etwa 10 000 Wahlberechtigte weniger, was rund 38 Prozent bedeutete. Der 33-Jährige Schomann wird das Amt im Juli antreten, ist bisher CDU-Mitglied im Kreistag und ehrenamtlicher Bürgermeister in Blowatz.

Damit stellt die CDU nun in drei der sechs Großkreise Mecklenburg-Vorpommerns die Verwaltungschefs - dabei zum ersten Mal in Nordwestmecklenburg. In den drei anderen Landkreisen Rostock, Vorpommern-Rügen und Ludwigslust-Parchim gibt es SPD-Landräte.

Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 32 Prozent. Zur Wahl waren rund 130 000 Wählerinnen und Wähler aufgerufen.

In Friedland bei Neubrandenburg stellt ab Anfang August die Partei Die Linke den neuen Verwaltungschef. Hier bekam bei der Stichwahl am Sonntag Frank Nieswandt (Linke) 1325 Stimmen und siegte mit 53,1 Prozent gegen Matthias Noack (Freie Wählergemeinschaft Friedlands), der auf 46,9 Prozent kam. Der 58 Jahre alte Lehrer Nieswandt wurde für neun Jahre gewählt. Hier lag die Wahlbeteiligung bei 45,5 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-532471/2

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