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Mecklenburg-Vorpommern CO2-Betäubung von Schlachtschweinen: Suche nach Alternativen

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Greifswald (dpa/mv) - Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) will gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen Alternativen zur Kohlendioxid-Betäubung von Schweinen in Schlachthöfen entwickeln. In dem Verbundprojekt sollen alternative Gase und Gasmischungen für eine schonendere Betäubung und eine neue Technik für die Gaszuführung in praxisüblichen Gasbetäubungsanlagen untersucht werden, teilte das FLI am Dienstag mit. Ziel sei die Verbesserung des Tierschutzes durch Gase, die eine schnelle und wirksame Betäubung der Schlachttiere garantieren, aber weniger reizend auf die Schleimhäute wirken als Kohlendioxid. Zudem gehe es um eine hohe Fleischqualität sowie die gute Integrierbarkeit in die Schlachtprozesse.

An dem Projekt arbeitet das FLI nach eigenen Angaben mit der Georg-August-Universität Göttingen, dem Schlachthof Vion Perleberg GmbH (Brandenburg) und dem Gase- und Technologielieferanten Air Liquide Deutschland GmbH zusammen. Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt werde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert und auch von der Fleischwirtschaft finanziell unterstützt. Ein Ausschuss unter anderem mit Vertretern von Tierschutzorganisationen, der Fleischwirtschaft und des Lebensmittelhandels sollen das Projekt begleiten.

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