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Mecklenburg-Vorpommern Corona-Gipfel berät über neue Corona-Landesverordnung

Blick in den Plenarsaal des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Die Sorge vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus im Herbst ist groß. Nach Lockerungen im Sommer sollen Schutzmaßnahmen in Regionen mit vielen Neuinfektionen wieder verschärft werden. Doch stehen im Nordosten auch neue Lockerungen bevor.

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sollen bei regional mehr als 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen verschärfte Schutzvorkehrungen gelten. Die rechtlichen Grundlagen dafür sollen auf dem Corona-Gipfel gelegt werden, der am Dienstagmorgen unter Leitung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in Schwerin zusammengetreten ist. Der NDR berichtet unter Berufung auf den Entwurf der neuen Corona-Landesverordnung, dass künftig bei Überschreiten der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt dort die Maskenpflicht auch im öffentlichen Raum und an weiterführenden Schulen auch im Unterricht gelten soll.

Gaststätten dürfen dem Bericht zufolge keinen Alkohol ausschenken und müssen um 23.00 Uhr schließen. Die zulässige Teilnehmerzahl an Veranstaltungen werde reduziert, Sportwettkämpfe fänden wieder ohne Zuschauer statt. Außerdem fallen in Regionen, in denen die Corona-Ampel auf Rot steht, Herbst- und Weihnachtsmärkte aus, hieß es.

Bund und Länder hatten sich auf einheitliche Regeln verständigt, um den starken Anstieg der Corona-Infektionen zu dämpfen. Dazu gehören im Bedarfsfall eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern und eine Sperrstunde für die Gastronomie. Dies soll nun in der Landes-Corona-Verordnung verankert werden.

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