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Mecklenburg-Vorpommern Corona-Politik: Tourismusverein MV fordert Richtungswechsel

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Schwerin (dpa/mv) - Der Tourismusverein MV fordert von der Landespolitik einen Richtungswechsel im Umgang mit der Corona-Pandemie. Ansonsten "droht erneut ein Lockdown bis zum Sommer", hieß es vom Vereinsvorsitzenden Oliver Roeber am Freitag. Vielen Selbstständigen in der Tourismusbranche stehe wegen des mageren Geschäfts im Jahr 2021 das Wasser bis zum Hals.

Roeber geht davon aus, dass es selbst dann keine Lockerungen der Corona-Regeln für die Touristik geben werde, sollte sich die Omikron-Variante als relativ harmlos erweisen. Er verwies hierbei auf den Lockdown im letzten Frühjahr.

Der Verein forderte in einem 10-Punkte-Papier unter anderem Öffnungsperspektiven und statt der in der Corona-Landesverordnung vorgesehenen 2G- und 2G-plus-Regeln reine Testpflichten. Gilt die 2G-Regel, haben nur Geimpfte und Genesene Zugang, bei 2G plus ist zusätzlich noch ein tagesaktueller Test erforderlich. Der Tourismusverein MV hatte sich im Herbst 2021 gegründet, weil er die Interessen der Kleinunternehmer vom Tourismusverband des Landes nicht ausreichend vertreten sieht.

Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante hatte die Landesregierung die Corona-Regelungen erst kürzlich nachgeschärft. Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) appellierte nach Weihnachten mit Blick auf die starke Belastung in den Krankenhäusern an die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, die Situation ernst zu nehmen.

© dpa-infocom, dpa:211231-99-551261/2

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