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Mecklenburg-Vorpommern Corona sorgt für weniger Aussteller bei Dampftreffen

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Alt Schwerin (dpa/mv) – Wegen der Corona-Pandemie muss das internationale Traditions-Dampftreffen an diesem Wochenende in Alt Schwerin (Mecklenburgische Seenplatte) auf etliche Aussteller verzichten. Wie die Leiterin des agrarhistorischen Agroneums, Anke Gutsch, am Mittwoch sagte, konnten wegen der Beschränkungen die Besitzer der Dampf-Großmaschinen aus England und den Niederlanden nicht anreisen. Trotzdem sollen ab Samstag mehr als 30 große und kleine Dampfmaschinen auf dem Museumsgelände "in Aktion sein". Das Dampftreffen und das Oldtimer- und Traktorentreffen eine Woche später sind die Saisonhöhepunkte für das Freilichtmuseum, das jährlich um die 50.000 Besucher zählt.

So können Gäste ab Samstag wieder erleben, wie mobile Sägegatter, ein Steinbrecher und ein Buschhacker, der Holz zerkleinert, mit Dampf arbeiten. Das Agroneum-Gelände Alt Schwerin an der Autobahn 19 Berlin-Rostock gilt seit Jahren als Treffpunkt von Technikfans aus ganz Europa. Es zeigt viele Traktoren, Agrarmaschinen und Geräte, die ostdeutsche Bastler wegen der Mangelwirtschaft in der DDR selbst schufen. Zum Gelände gehören eine Holländerwindmühle, eine Schmiede, eine Seilerei, Agrarflugzeuge für die Düngung sowie eine Stellmacherei. Für den Besuch des Freilichtmuseums sei wegen der Weitläufigkeit kein Corona-Test nötig, sagte Gutsch.

Lediglich in den Gebäuden mit Sammlungen müsse ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte lag die Wocheninzidenz zuletzt bei 3,5 registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und damit deutlich unter dem MV-Wert von 10,6.

© dpa-infocom, dpa:210804-99-698128/2

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