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Mecklenburg-Vorpommern Den Kreidefelsen im Blick: Bau am Königsstuhl im Plan

Der Kreidefelsen Königsstuhl auf der Insel Rügen.

(Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild)

Die Funken sprühen, es staubt. Arbeiter zerlegen Betonelemente der historischen Aussichtsplattform auf dem Königsstuhl, die bald komplett abgebaut ist. Die neue Schwebeplattform ist schon da. Nächste Woche kommt der 42 Meter hohe Mast.

Sassnitz (dpa/mv) - Die Arbeiten für den Rückbau der alten Aussichtsplattform am Kreidefelsen Königsstuhl auf Rügen kommen voran. Die Holzbeplankungen des Weges sind bereits abgebaut, ein altes Betonfundament wurde am Donnerstag zerlegt und bald wird das Sicherheitsgeländer entfernt. Die Arbeiten sollen noch im Oktober abgeschlossen sein. "Dann ist der Königsstuhl als Naturraum wieder frei", sagte eine Sprecherin vom Nationalpark-Zentrum Königsstuhl der Deutschen Presse-Agentur.

Die neue Konstruktion - der sogenannte Königsweg - soll dann im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Dabei handelt es sich um eine frei schwebende ellipsenförmige begehbare Plattform, die an einem 42 Meter hohen Mast hängt und einen einzigartigen Blick freigeben soll. Der Skywalk wird dann auf einer Länge von 90 Metern über dem berühmten Kreidefelsen schweben. Insgesamt 185 Meter lang und zwischen zwei- und dreieinhalb Meter breit soll der neue Rundweg über dem Königsstuhl sein.

Im Gegensatz zur alten Konstruktion wird bei dem neuen Schweberundweg aber der berühmte Felsen nicht als Untergrund in Mitleidenschaft gezogen. Das Fundament für den Mast ist bereits gelegt, die Plattform ist auch schon da und am kommenden Dienstag wird der Mast geliefert, der dann am Mittwoch aufgerichtet werden soll. Den Königsstuhl haben der Sprecherin zufolge bislang rund 300.000 Menschen im Jahr besucht.

Quelle: dpa

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