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Mecklenburg-Vorpommern Drese: Kinderbetreuung Faktor bei der Integration von Frauen

Stefanie Drese (SPD), Sozial- und Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern.

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dp)

Schwerin (dpa/mv) - Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) sieht Angebote der Kinderbetreuung als wichtigen Faktor bei der Integration geflüchteter Frauen. "Gerade durch die Zuwanderung ukrainischer Frauen mit Kindern zeigt sich auch in unserem Land verstärkt der Bedarf an integrationsbegleitender Kinderbetreuung", sagte sie am Donnerstag im Anschluss an die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder. Den Angaben nach wollen sich die Länder dafür einsetzen, dass es mehr begleitende Betreuungsangebote für Sprachkurse gibt.

Zudem fordert die Länder-Runde, dass die sogenannte Vorrangprüfung bei Jobs gestrichen wird, die keine gesonderte Qualifikation benötigen: Das heißt der Nachweis, dass keine Bewerberin oder kein Bewerber aus Deutschland für die Stelle verfügbar ist, muss nicht mehr geführt werden. "Der Fach- und Arbeitskräftemangel ist bereits heute eine der zentralen Herausforderungen", so Drese. Mit der Streichung soll der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Quelle: dpa

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