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Mecklenburg-Vorpommern Durchhalte-Appell von Schwesig: "Wir verlangen viel"

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht im Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat an die Menschen im Land appelliert, sich an die verschärften Kontaktbeschränkungen im Dezember zu halten. "Ich weiß, dass die Maßnahmen den Menschen viel abverlangen", sagte sie am Freitag in einer Regierungserklärung im Landtag.

Nach den Bund-Länder-Beschlüssen vom Mittwoch werden die erlaubten privaten Kontakte noch einmal von zehn auf fünf Personen verringert. Dies sei nötig, sagte Schwesig. Die Zahl der Neuinfektionen stagniere zwar, sei aber noch nicht deutlich zurückgegangen. "Wir brauchen mehr Zeit." Sie erinnerte an die schweren Folgen einer Infektion für einen Teil der Patienten. Derzeit müssten in Mecklenburg-Vorpommern 14 Corona-Patienten beatmet werden.

Hoffnung für 2021 gebe die Entwicklung von Impfstoffen. Das Land, die Kommunen und die Gesundheitsexperten arbeiteten auf Hochtouren an einem Impfkonzept für Mecklenburg-Vorpommern, sagte Schwesig. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) werde es am Dienstag im Kabinett vorstellen.

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