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Mecklenburg-Vorpommern Ehefrau erstickt - Totschlagsprozess geht weiter

Prozessakten liegen in einem Gerichtssaal.

(Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild)

Eine Explosion erschüttert am 6. Dezember 2021 das Dorf Priborn bei Röbel. Rettungskräfte finden in einem Haus eine Frau, die aber schon vorher getötet worden war. In Neubrandenburg wird nun der Prozess gegen ihren Ehemann fortgesetzt.

Neubrandenburg (dpa/mv) - Am Landgericht Neubrandenburg wird am Donnerstag (10.00 Uhr) der Prozess wegen Totschlags gegen einen 65 Jahre alten Mann aus Priborn (Mecklenburgische Seenplatte) fortgesetzt. Die Verteidigerin des Angeklagten hat für den zweiten Verhandlungstag eine Erklärung ihres Mandanten zum Tod seiner Frau und die anschließende Gasexplosion in dem Haus im Dezember 2021 angekündigt.

Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft seine gleichaltrige Frau damals im Schlafzimmer erstickt haben. Anschließend habe er sich ins Bett neben sie gelegt und mit einer Kerze eine Gasflasche angezündet. Die laute Explosion riss unter anderem ein Fenster im Haus aus den Angeln: Der Mann erlitt schwere Verbrennungen, überlebte den Vorfall aber. Er kam unmittelbar nach der Entlassung aus einer Berliner Spezialklinik in Untersuchungshaft. Ein Urteil wird in dem Prozess zunächst für den 9. August erwartet.

Quelle: dpa

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