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Mecklenburg-Vorpommern Einschulungsuntersuchungen für 2000 Kinder verschoben

Michael Sack (CDU), Landrat von Vorpommern-Greifswald, vor der Presse. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

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Anklam (dpa/mv) - Einschulungsuntersuchungen für rund 2000 Kinder sind im Landkreis Vorpommern-Greifswald wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Die für den November geplanten Untersuchungen seien zunächst abgesagt, teilte der Landkreis am Freitag mit.

"Wir wollen Kontakte soweit wie möglich einschränken, um keine zusätzliche Infektionsgefahr zu schaffen", sagte Landrat Michael Sack (CDU). Zudem seien die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes derzeit vor allem mit Aufgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschäftigt. Voraussichtlich sollen die Untersuchungen den Angaben zufolge im März 2021 nachgeholt werden.

Bei der Einschulungsuntersuchung werden demnach unter anderem Hör- und Sehvermögen und der Impfstatus überprüft. Zudem gehe es dabei um die sprachliche und motorische Entwicklung der Kinder. Ziel sei es bei möglichen Problemen, Behandlungen oder Fördermaßnahmen vor dem Schulbeginn einzuleiten.

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