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Mecklenburg-Vorpommern Elf Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Abstrichstäbchen für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist etwas hoch gegangen. In Rostock, das in den vergangenen Tagen die höchsten Zahlen hatte, gibt es aber eine leichte Entwarnung.

Rostock (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag elf Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus registriert worden. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl aller nachweislich Infizierten seit Beginn der Pandemie im Nordosten auf 1133, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock berichtete. Sechs Fälle gab es im Landkreis Ludwigslust-Parchim, drei in Nordwestmecklenburg und je einen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie in der Landeshauptstadt Schwerin. In Rostock, wo in den vergangenen Tagen hohe Neuinfektionszahlen bekannt wurden, wurde am Dienstag dagegen kein neuer Fall registriert.

Die Ampel für die Fallzahlen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen steht landesweit weiter auf Grün. Den Lagus-Angaben zufolge lag der Wert bei 3,7. Bei 10 geht die Ampel auf gelb, bei 50 auf rot. Nur in Rostock ist der Wert nach den Infektionen in der Hundertwasser-Gesamtschule in Lichtenhagen am Montag auf 14,8 gestiegen, lag am Dienstag aber wieder bei 13,9.

Wie Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) mitteilte, wurde an der Gesamtschule bei insgesamt 15 Schülern sowie drei Beschäftigten das Virus nachgewiesen. Allerdings lägen noch immer nicht alle Testergebnisse vor. "Die bisher bekannten Ergebnisse bewerten wir positiv, weil wir damit aller Wahrscheinlichkeit nach weitere Infektionen verhindern konnten", sagte Bockhahn. Nun müssten sich alle unter Quarantäne gestellten Schüler und Beschäftigte an die Quarantäneregeln halten und zuhause bleiben. "Wer nach dem ersten Schreck jetzt sofort die Regeln wieder vergisst, gefährdet sich und auch die Gesundheit seiner Familie und Freunde."

Von den Infizierten im Land gelten den Angaben zufolge - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - 1028 als genesen. Im Nordosten starben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion bislang 20 Menschen. Diese Zahl hat sich seit Monaten nicht verändert.

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