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Mecklenburg-Vorpommern Elfjähriger verursacht Polizeieinsatz und Bahnverspätungen

Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Wismar/Grevesmühlen (dpa/mv) - Ein elfjähriger Junge aus einem Wohnheim in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) hat mit einem unerlaubten Ausflug entlang der Bahnstrecke Lübeck-Bad Kleinen die Polizei beschäftigt und den Zugfahrplan durcheinander gewirbelt. Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, war der Junge zunächst zwischen Grevesmühlen und Bobitz am Gleis gesehen worden. Daraufhin sei die Strecke am Samstag sofort gesperrt und die Suche nach dem Jungen aufgenommen worden, die jedoch erfolglos blieb. Wenig später sei der Bahnbetrieb mit Langsamfahrbefehl wieder aufgenommen worden. Dennoch habe ein Zug eine Schnellbremsung einleiten müssen, als der Zugführer das Kind im unmittelbaren Gleisbereich entdeckte.

Nach dessen Angaben war der Junge beim Herannahen des Zuges gestürzt, nicht aber vom Zug erfasst worden. Er sei vom Zugpersonal in Obhut genommen und von der Bundespolizei dann an eine Betreuerin des Wohnheimes übergeben worden. Der Mitteilung zufolge kam es bei vier Zügen zu Verspätungen von insgesamt 198 Minuten sowie zu sechs Teilausfällen.

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