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Mecklenburg-Vorpommern Entschädigungen und Kreisumlage: Seenplatte-Kreistag berät

Das Ortsschild von Neubrandenburg, seit 2011 Kreisstadt der Mecklenburgischen Seenplatte. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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Neubrandenburg (dpa/mv) - Aufwandsentschädigungen für die Abgeordneten, die Kreisumlage und Abfallgebühren beschäftigen heute in Neubrandenburg den Kreistag Mecklenburgische Seenplatte. So sollen die 77 Abgeordneten künftig 250 Euro als Sockelbetrag erhalten, was über den Sätzen in Vorpommern-Greifswald (200 Euro) und im Landkreis Rostock (100 Euro) läge. Insgesamt würde die höhere Vergütung den Landkreis künftig 242 000 Euro mehr als bisher kosten. Höhere Sätze hatte das Schweriner Innenministerium ermöglicht, um kommunalpolitisches Ehrenamt mehr zu unterstützen.

Der Haushalt der Seenplatte unterliegt 2020 wegen hoher Altschulden einer vorläufigen Haushaltsführung unter Aufsicht des Innenministeriums. Er soll 519 Millionen Euro umfassen. CDU-Landrat Heiko Kärger will die Kreisumlage um zwei Prozentpunkte senken, die SPD will sogar fünf Prozentpunkten weniger durchsetzen. Der Landkreis hat bisher mit 46,3 Prozent die höchste Kreisumlage im Nordosten. Dies ist das Geld, was Kommunen von ihren Zuweisungen an den Landkreis weiterreichen müssen und damit nicht investieren können.

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