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Mecklenburg-Vorpommern FDP: Vier-Tage-Modell an Schulen auch in MV prüfen

Das Logo der FDP ist zu sehen.

(Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild)

Schwerin (dpa/mv) - Ungeachtet der Kritik von Bildungsverbänden an einer Vier-Tage-Woche an Testschulen in Sachsen-Anhalt fordert die FDP eine Prüfung des Modells für Mecklenburg-Vorpommern. Das Modell mit vier Tagen Unterricht in der Schule und einem Tag für Distanzlernen, Unternehmensbesuche oder Praktika fuße auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu sich verändernden Lern- und Lehrbedingungen, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Sabine Enseleit, am Montag. "Lernen muss nicht zwangsläufig im Klassenzimmer stattfinden", meinte sie.

Das Vier-plus-eins-Modell soll vom kommenden Schuljahr an in einem Dutzend Schulen Sachsen-Anhalts für zunächst ein Schuljahr getestet werden. Bildungsverbände haben das Vorhaben heftig kritisiert. So äußerte der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den Verdacht, es handele sich dabei um ein Sparmodell und die Unterrichtsausfallstatistik solle "massiv" geschönt werden. Ein dauerhafter Niveauverlust sei zu befürchten. Die FDP-Politikerin Enseleit betonte, es sei und bleibe wichtig, verstärkt Lehrkräfte auszubilden und einzustellen.

Quelle: dpa

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