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Mecklenburg-Vorpommern Fahrer bei Gewitter zu schnell: Drei Unfälle auf Autobahnen

Ein Polizist hält bei einer Verkehrskontrolle eine Winkerkelle in der Hand.

(Foto: Paul Zinken/dpa/ZB/Symbolbild)

Ludwigslust (dpa/mv) - Angesichts mehrerer Unfälle bei Gewittern und heftigen Regenfällen hat die Polizei in Ludwigslust an Autofahrer appelliert, bei solchen Wetterlagen langsamer zu fahren. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, sind drei Autofahrer am Montagabend in kurzer Zeit auf den Autobahnen 24 und 14 in der Region Westmecklenburg verunglückt. Die Fahrzeuge gerieten bei sogenanntem Starkregen ins Schleudern, die Autos prallten gegen Leitplanken. Auf der A24 bei Neustadt-Glewe wurde ein 44-jähriger Fahrer dabei verletzt und kam in eine Klinik.

Bei Grabow auf der A14 und bei Hagenow auf der A24 prallten zwei andere Autos jeweils gegen Schutzplanken, weil sie für die Witterungsbedingungen wohl zu schnell fuhren. Der Gesamtschaden wurde auf rund 44 000 Euro geschätzt. Insbesondere bei heftigen Gewitterschauern wie am Montagabend sei das Aquaplaning-Risiko auf den Straßen sehr hoch, hieß es.

Die Feuerwehren in Westmecklenburg mussten wegen der Gewitter am Montagabend zu mehreren Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher der zuständigen Leitstelle in Schwerin berichtete. In Nordwestmecklenburg habe ein Gastank abgepumpt werden müssen, weil es in der Nähe - wohl infolge eines Blitzeinschlags - brannte. Im Schweriner Stadtteil Warnitz habe ein Blitz in ein Haus eingeschlagen, dessen Dachstuhl anschließend Feuer fing. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim habe es etwa 15 Einsätze wegen Wasser in Kellern oder abgerissener Äste auf Straßen gegeben. In Grabow sei Wasser aus einer Unterführung gepumpt worden.

Quelle: dpa

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