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Mecklenburg-Vorpommern Förderung von umweltgerechter Landwirtschaft

Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Haufen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat im vergangenen Jahr rund 60 Millionen Euro für Agrarumweltmaßnahmen ausgezahlt. Insgesamt seien etwa 3500 Anträge eingegangen, wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Etwas mehr als die Hälfte der Summe sei 2019 in die Einführung und Beibehaltung ökologischer Anbauverfahren geflossen. Ebenfalls gingen den Angaben zufolge etwa Gelder in die vielfältigen Kulturen im Ackerbau, in das Anlegen von Blühflächen und in die Umwandlung von Acker in Dauergrünland.

"Das bringt frische Liquidität in die Betriebe, was enorm wichtig ist. Denn die Branche hat auch in diesem Jahr erneut mit schwierigen Witterungsbedingungen zu kämpfen", sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) in einer Mitteilung. Die Nachfrage nach diesen Maßnahmen sei weiterhin ungebrochen. "Leider konnten wegen ausgeschöpfter finanzieller Mittel in der aktuellen Förderperiode für das Verpflichtungsjahr 2019 nur noch Neuanträge für die Tierwohlmaßnahme "Sommerweidehaltung" sowie für die Einführung und Beibehaltung ökologischer Anbauverfahren zugelassen werden", ergänzte der Minister.

Laut Ministerium stiegen die Fördergelder im Vergleich zu 2018 um etwa fünf Millionen Euro, etwa 60 Anträge seien mehr ausgezahlt worden.

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