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Mecklenburg-Vorpommern Frau aus Stralsund verliert bei Betrug 35.000 Euro

Eine Rentnerin hält ein Telefon in der Hand.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbo)

Stralsund (dpa/mv) - Eine Frau aus Stralsund hat 35.000 Euro an Trickbetrüger verloren. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, wurde die 65-Jährige Opfer der sogenannten Schockanruf-Masche. Unbekannte hatten ihr am Montag am Mobiltelefon erzählt, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und in Haft sei. Gegen eine angebliche Kaution von 35.000 Euro könne die Tochter aber wieder freikommen.

Die geschockte Angerufene begab sich zu zwei Banken, um das Geld zusammenzubekommen und übergab es am Montag in der Nähe des Amtsgerichts einem Boten. Erst danach wurde bekannt, dass sich die Betrüger vorher bereits an die Großmutter gewandt hatten. Diese hatte die Anrufer aber an ihre Tochter, also die 65-Jährige, verwiesen und ihnen auch die Handynummer der Stralsunderin gesagt.

Die Großmutter schickte der echten Enkelin auch eine Textnachricht. Doch diese antwortete laut Polizei erst, als das Geld bereits übergeben war. So sei das Ganze aufgeflogen. Die Polizei warnt immer wieder vor solchen Tricks der Betrüger. Ermittler hoffen nun, dass jemand die Geldübergabe beobachtet haben und Angaben machen könnte.

Quelle: dpa

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