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Mecklenburg-Vorpommern Frauen kriegen weniger Kinder im Nordosten

Die Füße eines Babys sind in einem Kinderbett zu sehen. Foto: Fabian Strauch/dpa

(Foto: Fabian Strauch/dpa)

Wiesbaden (dpa/mv) - Frauen in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr weniger häufig ein Kind geboren. Der Statistik zufolge bekamen Frauen im Nordosten 2020 im Schnitt 1,49 Kinder, wie aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts vom Freitag hervorgeht. 2019 waren es 1,54 Kinder. Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt stieg von 30,9 auf 31,1 Jahre.

Bundesweit wurden 2020 weniger Kinder geboren als im Jahr davor. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt das vor allem daran, dass die Zahl der Frauen im besonders geburtenstarken Alter zwischen 26 und 37 Jahre erstmalig seit 2011 leicht zurückging. 2020 zählte das Bundesamt 773.144 Neugeborene, rund 5000 Babys weniger als 2019.

Die Zahl der Babys pro Mutter sank jedoch kaum: Der Statistik zufolge bekamen Frauen 2020 im Schnitt 1,53 Kinder. Diese "zusammengefasste Geburtenziffer" lag nur minimal unter dem Wert von 2019, wo sie 1,54 Kinder je Frau betragen hatte. Allerdings sank dieser Wert das vierte Jahr in Folge, wie die Statistiker berichteten.

Bei den Geburten des Jahres 2020 waren die Mütter im Durchschnitt 31,6 Jahre und die Väter 34,6 Jahre alt. Beim erstgeborenen Kind betrug das durchschnittliche Alter der Eltern 30,2 beziehungsweise 33,2 Jahre.

© dpa-infocom, dpa:210716-99-405611/3

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