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Mecklenburg-Vorpommern Für Bau von Radsportbahn: 6,5 Millionen Euro vom Bund

Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Schwerin (dpa/mv) - Der Bau einer Radsportbahn in Schwerin hat einen weiteren Schritt zur Realisierung des zweistelligen Millionen-Projektes genommen. Nach Angaben des Landtagsabgeordneten Sebastian Ehlers (CDU) wird sich der Bund mit 6,5 Millionen Euro beteiligen. Die gleiche Summe hat laut Mitteilung das Land in Aussicht gestellt. "Auch vom Land gibt es eine Zusage, 6,5 Millionen Euro bereitzustellen. Diese Zusage muss im kommenden Haushalt verbindlich untersetzt werden", sagte Ehlers in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Gesamtvolumen betrage 15 Millionen Euro.

Die Sportstätte soll im Areal am Lambrechtsgrund entstehen. Mit dem Bau will die Landeshauptstadt den Status als Bundesstützpunkt für den Radsport sichern. Ein Entwurf sieht vor, dass die Halle auf Stelzen gebaut wird und damit die meisten Parkplätze erhalten bleiben. Das Radsportzentrum soll auch für andere Sportarten genutzt werden können. Im Innenraum der Rennbahn sollen zwei Beachvolleyballfelder und Sportflächen in der Größe einer Zweifeldhalle integriert werden.

Schwerin ist zwei Jahren Bundesstützpunkt für den Radsport. Sportlichen Aushängeschilder sind Weltmeisterin Lea-Sophie Friedrich und Olympiasieger Stefan Nimke. Über eine eigene Bahn verfügen die Radsportler des Leistungszentrums jedoch bislang nicht. Zum Training oder Wettkampf müssen sie teils bis nach Frankfurt/Oder oder Cottbus reisen.

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