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Mecklenburg-Vorpommern Gedenken an Wende 1989: Landtag billigt Regierungspläne

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Schwerin (dpa/mv) - Die Pläne für das Gedenken an die Wende von 1989 in Mecklenburg-Vorpommern haben den Segen des Landtags bekommen. Das Parlament nahm am Mittwoch das Konzept der Landesregierung zur Kenntnis. Danach soll in Waren (Müritz) ein zentraler Gedächtnisort eingerichtet werden. Dafür stehen eine Million Euro aus dem Vermögen der DDR-Massenorganisationen zur Verfügung. Zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution soll in Waren am 16. Oktober zudem eine zentrale Veranstaltung des Landtags stattfinden.

Als zweite Säule soll es dezentrale Gedächtnisorte im ganzen Land geben, denn die friedliche Revolution war ein dezentrales Ereignis. Vielerorts gab es damals Demonstrationen, im Norden zuerst in Waren. In einem Wettbewerb soll ein verbindendes Element für diese dezentralen Gedächtnisorte gefunden werden. Gerechnet wird mit etwa 25 Orten. Sie sollen jeweils 1989 Euro für die Gestaltung ihrer Gedenkstätte bekommen. Zudem will der Landtag jährlich einen Schülerwettbewerb ausrichten, um die Erinnerung an die Wende von 1989 auch in kommenden Generationen wachzuhalten.

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