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Mecklenburg-Vorpommern Gefährlicher Leichtsinn: Bei Rot über den Bahnübergang

Ein Fahrzeug der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Grimmen (dpa/mv) - Ein Bahnübergang in Grimmen verleitet Autofahrer nach Angaben der Bundespolizei immer wieder zum Leichtsinn: Sie befahren die Gleise trotz des roten Haltesignals. Wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Freitag mitteilte, hat die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn darüber informiert. Mehrfach seien Autofahrer während der Schrankenschließung auf den Bahnübergang gefahren und seien eingeschlossen worden. Nur durch die Einleitung einer Notöffnung hätten sie aus dieser lebensgefährlichen Situation befreit werden können. Bei Kontrollen in dieser Woche seien am Dienstag eine 29-jährige Autofahrerin und am Donnerstag ein 59-jähriger Kraftfahrer erwischt worden, als sie das rote Haltesignal am Bahnübergang ignorierten. Beide müssen sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Verhalten an Bahnübergängen verantworten. Sie erwartet nun ein Bußgeld von bis zu 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

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