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Mecklenburg-Vorpommern Gemischte Nachfrage nach Hochzeitsterminen am 19.9.2019

Ein Bräutigam streift bei der Trauung seiner Braut den Ehering über den Finger. Foto: Andreas Lander/Archiv

(Foto: Andreas Lander/dpa-Zentralbild/dpa)

Vielleicht wollen sie ein Datum, das sie nicht so einfach vergessen, andere lieben vielleicht einfach krumme Zahlen. Hochzeitspaaren bieten sich im September gleich zwei besondere Daten für den ganz besonderen Tag.

Schwerin/Rügen (dpa/mv) - Den Bund fürs Leben schließen an einem "krummen Schnapszahldatum" wie dem 19.9.19? Bei einigen Heiratswilligen ist das offenbar beliebt, aber überrannt werden die Standesämter in Mecklenburg-Vorpommern nicht, wie eine stichprobenartige Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

An der Nordspitze Rügens, wo das Amt Nord-Rügen Trauungen unter anderem vor maritimer Kulisse am Kap Arkona anbietet, sei der 19. September, ein Donnerstag, ausgebucht, sagte eine Standesbeamtin. In Neubrandenburg seien sechs Paare angemeldet, sagte Stadtsprecherin Anett Seidel. "Das ist viel für einen Tag mitten in der Woche." Auch in Schwerin ist einer Sprecherin zufolge einiges los, hier seien zwölf Hochzeiten angemeldet.

Anders sieht es dagegen etwa in Rostock aus. Der Tag sei ein regulärer Sprechtag des Standesamtes, weshalb niemand getraut werde. Auch vermehrte Anfragen habe es nicht gegeben, sagte ein Stadtsprecher. Aber das nächste Datum ist bereits in Sichtweite: Für den 20.2.2020 sind demnach bereits vier Termine reserviert.

Auch in Mirow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), wo Verliebte auf einem Schiff auf dem Mirower See - vor der Liebesinsel - heiraten können, gibt es keine erhöhte Nachfrage. Für schwimmende Trauungen gebe es an dem Tag keine Anmeldungen, sagte eine Sprecherin der Mirower Schifffahrt. Trauungen sind auch im Schloss des kleinen Ortes möglich, der kein eigenes Standesamt mehr hat. Hochzeiten in Mirow werden deshalb aus Neustrelitz mitverwaltet.

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