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Mecklenburg-Vorpommern Handwerk: Strukturen hochfahren und Öffnungszeiten anpassen

Ein Mann macht einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

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Rostock (dpa/mv) - Die Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern haben die Landesregierung aufgefordert, die Corona-Teststrukturen schneller hochzufahren. Außerdem müssten die Öffnungszeiten der Testzentren denen der Handwerksbetriebe angepasst werden, sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern, Axel Hochschild, am Montag in Rostock. Gerade in den ländlichen Räumen sei die Infrastruktur für Tests völlig unzureichend. Auch dürften die Kosten bei der Umsetzung von 3G am Arbeitsplatz nicht auf die Betriebe abgewälzt werden.

Große logistische Schwierigkeiten mit der Regelung haben laut Hochschild die Betriebe, deren Mitarbeiter auf Baustellen arbeiten oder zu täglich wechselnden Arbeitsorten fahren. Die Forderung nach täglichen Tests gehe deshalb völlig an der Praxis vorbei. Vor allem für Betriebe in der Baubranche oder im Gebäudereiniger-Handwerk sei dies nicht leistbar. Die Mitarbeiter arbeiteten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Nach der 3G-Regelung dürfen Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-184989/2

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