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Mecklenburg-Vorpommern Hans-Fallada-Tage auf Dichter-Anwesen in Carwitz gestartet

Das Hans-Fallada-Museum in Carwitz. Foto: Winfried Wagner/Archivbild

(Foto: Winfried Wagner/dpa-Zentralbild/dpa)

Carwitz (dpa/mv) - In Carwitz bei Feldberg (Mecklenburgische Seenplatte) haben die diesjährigen Hans-Fallada-Tage begonnen. Die Vorsitzende der Hans-Fallada-Gesellschaft, Patricia Fritsch-Lange, eröffnete das dreitägige Literaturtreffen am Wohnort des Schriftstellers (1893-1947) am Freitag mit einem Podiumsgespräch zum ersten wissenschaftlichen Handbuch, das Anfang 2019 erschienen ist. Dazu diskutierten Besucher im Scheunensaal mit den Herausgebern des umfassenden Werkes, Gustav Frank und Stefan Scherer, über das Schaffen Fallada.

Bis Sonntag stehen unter anderem Lesungen mit dem Schriftsteller Lutz Dettmann und der Schauspielerin Hannelore Hoger sowie Theaterstücke, die auf Werken Falladas beruhen, auf dem Programm. Dettmann wird am Samstag aus einem Buch "Und über uns der weite Himmel" über die Verhältnisse in Estland während der russischen Besetzung lesen. Die Fallada-Gesellschaft hält zudem ihre Jahrestagung ab, auf der auch ein neuer Vorstand gewählt werden soll.

Auf dem Seegrundstück hatte Fallada, der bürgerlich Rudolf Ditzen hieß, mit Familie von 1933 bis 1944 gelebt. Dies gilt als glücklichste Zeit in seinem Leben. Daran erinnert ein Museum, das im Jahr rund 13 000 Gäste hat und die Fallada-Tage traditionell um den 21. Juli - dem Geburtstag des Autors - organisiert.

Programm Fallada-Tage

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