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Mecklenburg-Vorpommern Hitze: Mehr Patienten in Notaufnahme bei Helios Schwerin

Ein Schild

(Foto: Andre Kolm/dpa)

Heiß, heißer, Notaufnahme? Die Menschen im Nordosten sind unterschiedlich mit der Hitze zurechtgekommen. Während bei Helios in Schwerin ein Fünftel mehr Patienten als sonst in die Notaufnahme kamen, war es in Greifswald und Wolgast vergleichsweise ruhig.

Schwerin (dpa/mv) - Die Hitze hat am Mittwoch für eine volle Notaufnahme in den Helios Kliniken Schwerin gesorgt. Die Zahl der Patienten habe rund 20 Prozent über der an normalen Tagen gelegen, sagte ein Kliniksprecher. Die Patienten mit Problemen infolge der Hitze hätten über Kopfschmerzen und Schwindel geklagt. Einige seien auch kollabiert. Einem Lastwagenfahrer sei schwindelig und schwarz vor Augen geworden, nachdem die Klimaanlage in seinem Führerhaus ausgefallen war. In Schwerin wurden laut der Internetseite wetter.com am Nachmittag 29,5 Grad gemessen, in Ueckermünde sogar 34,7 Grad.

In den Notaufnahmen der Uniklinik Greifswald und des Krankenhauses Wolgast blieb es vergleichsweise ruhig, wie ein Sprecher dort sagte. In Greifswald seien bis zum Nachmittag 48 Patienten in der Notaufnahme aufgenommen worden, darunter ein Kind mit hitzebedingten Problemen. In Wolgast seien es 33 Patienten gewesen, davon acht Ältere hitzebedingt.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg meldete vereinzelte Patienten, die auf Grund der Hitze mit Kreislaufproblemen in die Notaufnahme kamen. Allgemein sei der Zustand vieler Patienten, die mit anderen Erkrankungen kamen, durch die Hitze aber zusätzlich beeinträchtigt, sagte eine Sprecherin. "Sowohl für die Patienten als auch für das Personal sind die hohen Temperaturen eine Herausforderung." Die Krankenhausleitung stelle deshalb seit Montag auch für alle Mitarbeiter Mineralwasser zur Verfügung.

Am Donnerstag soll es wieder deutlich abkühlen. Vorhergesagt sind für den Nordosten Temperaturen nur noch etwas über 20 Grad.

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