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Mecklenburg-Vorpommern Hochschule Stralsund präsentiert Methanol-Umwandlungsanlage

Der Eingangsbereich Hochschule Stralsund. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Stralsund (dpa/mv) - An der Hochschule Stralsund ist die direkte Produktion von Methanol aus Wasserstoff und Kohlendioxid gelungen. Am Institut für Regenerative EnergieSysteme (IRES) ist eine Methanolsyntheseanlage entwickelt worden, wie die Hochschule Stralsund mitteilte. Sie soll am heutigen Donnerstag öffentlich vorgestellt werden.

Bei der Methanolsynthese wird laut Hochschule grüner Strom aus regenerativen Energien in Methanol umgewandelt. Die Wissenschaftler können dabei ohne kostspielige Pufferspeicherung aus Wasserstoff und Kohlendioxid flüssiges Methanol produzieren. Damit werde der Einsatz von Wasserstoff als Energieträger im Transportsektor und anderen Wirtschaftsbereichen möglich. An der Entwicklung beteiligt ist die bse Engineering Leipzig GmbH. Dem Konsortium gelang es laut Hochschule erstmals, Windstrom in erneuerbares, regeneratives Methanol umzuwandeln.

Konkret bedeute das, dass der in Mecklenburg-Vorpommern produzierte Windstrom auch in Bayern genutzt werden könne und überschüssig produzierter Strom von Windanlagen für die Rückverstromung speicherbar werde.

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