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Mecklenburg-Vorpommern Hochschule setzt Kooperation mit Ukrainern fort

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Neubrandenburg/Lviv (dpa/mv) - Die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Lwiw (Lemberg) setzen ihre Kooperation ungeachtet der Probleme durch den russischen Angriff auf die Ukraine fort. Einen Vertrag dazu haben beide Seiten bei einem Geoinformatik-Symposium in Neubrandenburg unterschrieben, wie ein Sprecher der Hochschule am Montag mitteilte. Bei dem Treffen berieten mehr als 120 Teilnehmer unter anderem über technische Neuerungen und die Ausbildung in den Fachgebieten Geoinformatik und Geodäsie (Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche).

An der Kooperation ist auch die ukrainische Gesellschaft für Geodäsie und Kartografie beteiligt. "Wir wollen junge Menschen verschiedener Nationen zusammenbringen. Sie sollen lernen, miteinander zu reden, und nicht aufeinander zu schießen", sagte der zuständige Fachbereichs-Professor Wilhelm Heger. Die Zusammenarbeit der Neubrandenburger Geomatiker mit Lwiw gibt es seit rund 15 Jahren.

Nach Angaben der Hochschule erlangten bisher 35 ukrainische Studenten einen deutschen Masterabschluss. 13 junge Frauen und Männer von ihnen arbeiteten in Deutschland, davon 11 in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit seien 12 Studenten aus der Ukraine an der Hochschule immatrikuliert, wovon allerdings ein junger Mann zum Kämpfen in die Heimat gegangen sei. An der Hochschule Neubrandenburg studieren knapp 2200 Frauen und Männer in mehr als 30 Studiengängen, darunter Landschaftswissenschaften und Geomatik.

Quelle: dpa

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